Heilige Marko von Križevci (Priester, Märtyrer, Križevci; 1589-Košice, 07.09.1619)
Er studierte in Graz und Rom. Nach Beendigung des Studiums wurde er zum Priester geweiht und kehrte zurück in seine Heimat, wo er einige Zeit lang in seinem Bistum Zagreb wirkte. Danach übernahm er die Leitung des Priesterseminars in Trnava (Slowakei). Als die Calvinisten die Katholiken beschuldigten, die Stadt Trnava absichtlich im Juli 1619 in Brand gesteckt zu haben, hat der Befehlshaber der calvinistischen Militärgarde drei katholische Priester in den Kerker werfen lassen unter Ihnen auch Marko. Als alle drei abschwörten Calviner zu werden, wurden sie von den Soldaten gefoltert und dem Scharfrichter übergeben und enthauptet. Papst Pio X hat alle drei Märtyrer am 15.01.1905 seliggesprochen und Papst Johannes Paul II am 02.09.1995 heilig.

Seliger Alojzije Stepinac (Erzbischof von Zagreb, Kardinal, Märtyrer; Krašić, 1898-1960)
Alojzije Stepinac wurde am 08.05.1898 in Brezarić Gemeinde Krašić geboren. Er studierte in Rom Theologie und Philosophie und wurde am 26.10.1930 zum Priester geweiht.
Papst Pio XI hat ihn am 28.05.1934 zum Koadjutor ernannt. Als er aus Glaubensgründen nicht zuließ, daß die Kirche Sklave der kommunistischen Ideologie wird und dass sich diese Kirche von Rom loslößt und daraus eine „ Kroatische Nationale Kirche“ entstehen sollte, wurde ihm ein polischer Prozess aufgezwungen, indem er vom kommunistischen Gericht am 11.10.1946 zu 16 Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit verurteilt wurde. Das Kroatische Parlament hat am 14.02.1992 das gegen ihn ausgesprochene Urteilt aufgehoben sowie die politische gerichtliche Vorgehensweise gegen den Erzbischof von Zagreb Alozije Stepinac verurteilt. Für seinen Mut und Leiden hat ihm Papst Pio XII am 12. Januar 1953 die Kardinalswürde verliehen. Er starb am 10.02.1960 im Rufe der Heiligkeit und Märtyrertums und wurde in der Kathedrale in Zagreb beerdigt. Sein Grab ist ein Ort des ständigem Gebets und des Flehen um Erhörung. Im Jahre 1981 wurde in Rom der amtliche kanonische Schritt für seinen Selig- und Heiligsprechungsprozess begonnen. Im Oktober 1998 wurde Alojzije Stepinac im kroatischen nationalen Wallfahrtsort der Mutter Gottes Marija Bistrica vom Papst Johannes Paul II zum Seligen der Katholischen Kirche ernannt.

Seliger Augustin Kažotić ((Dominikaner, Bischof; Trogir, um 1260- Lucera, 03.08.1323)
Die historische Stadt Trogir an der Adriaküste gab der Kirche und dem kroatischen Volk den Jungen, der in Split in den Dominikanerorden eintrat und Philosophie und Theologie studierte. Auf der Reise nach Paris ist er knapp dem Tod entgangen und nach seiner Genesung hat er sein Studium 1287 in Sorbonn fortgefahren. Benedikt XI ernannte 1303 Augustin zum Bischof von Zagreb. 1322 wurde er vom Papst zum Bischof von Lucera ernannt, eine kleine Stadt in Italien, die gerade von den Saraceern befreit wurde. Nach nur einem Jahr seines Wirkens als Bischof starb er in der Stadt Lucera. Sein Leichnam wird in der Stadtkathedrale aufbewahrt und ein Teil seiner Reliquien in seiner Kapelle in der Kathedrale in Zagreb. Papst Klement XI hat ihn 1702 seliggesprochen.

Seliger Gracija von Kotor (Augustiner, Einsiedler; Muo Bucht von Kotor, 27.11.1438- Venecija, 09.11.1508)
Als Kind einer armen Fischerfamilie hat der den ersten Teil seiner Jugend auf dem Meer als Seemann  und auf dem kargen und schwierigem Land verbracht. Bald hat er beschlossen, sein bisheriges Leben aufzugeben und sich vollkommen Gott hinzugeben. Er hat im Kloster der Augustiner angeklopft und dort im Kloster auf dem Berg Ortone, nicht weit von Padova in Armut gelebt. Nach 15 jährigem enthaltsamen Lebens begibt er sich in Kloster auf der kleinen Insel des heiligen Christoferus nach Venecien. Dort ist er im Ruf der Heiligkeit gestorben. Sein Leichnam wurde zuerst in einem gemeinsamen Grab beerdigt, kurz darauf in einem neuen Sakrofan aus Marmor verlegt und den Gläubigen zur Verehrung aufgestellt. Nach Napoleons Fall haben die Nachfolger des heiligen Augustiner die kleine Insel St. Christoferus verlassen und den Leichnam des Seligen Gracija seinem Geburtsort übergeben. Papst Leon XIII hat die ununterbrochene Ehrung des einfachen Ordensmannes gewürdigt und Gracija 1889 seliggesprochen.

Seliger Ivan Merz (Laie; Banja Luka, 16.12.1896- Zagreb, 10.05.1928)
Der gläubige Laie, katholischer Gebildeter und ein Apostel der kroatischen Jugend, Ivan Merz, maturierte 1914 auf dem Gymnasium in Banja Luka. Nach kurzem Aufenthalt in der Militärakademie begann er sein Studium in Wien, dass er wegen des 1. Weltkrieges unterbrach. Er wurde vom Militär eingezogen und an die Front nach Italien geschickt, wo er bis 1918 blieb. Nach Beendigung des Krieges setzte er sein Studium der Literaturwissenschaft in Wien fort und beendete es in Paris. Nach Zagreb kam er 1922, wo er Französisch-Lehrer auf dem Erzbischöflichen Gymnasium war. Er promovierte dort 1923 Philosophie. Mit nur 32 Jahren starb er in Zagreb im Ruf der Heiligkeit. Sein Sterben weihte er dem Wirken Gottes und als Opfer für die kroatische Jugend. Beerdigt wurde er auf dem Friedhof Mirogoj in Zagreb und seine Gebeine wurden 1977 in die Herz-Jesu-Basilika in Zagreb übertragen, wo er in den letzen 6 Jahren täglich die heilige Messe besuchte. Den Seligsprechungsprozess eröffnete der Erzbischof von Zagreb Franjo Šeper im Jahre 1958. Papst Johannes Paul II sprach ihn am 22.06.2003 in Banja Luka selig.

Seliger Jakov von Zadar  (Franziskaner; Zadar, um 1400- Bitetto, 27.04.1490)
Er trat in jungen Jahren in den Franziskanerorden von Zadar ein. Als Teilnehmer am franziskanischen Generalkapitel, eine Zusammenkunft in der italienische Küstenstadt Bari, äußerte er den Wunsch, in der Provinz des heiligen Bischofes Nikolaus in Bari zu bleiben.
Heilig hat er seine fromme Seele dem Herrn im Kloster in Bitetto übergeben, unweit von Bari. Papst Klement XI hat seine Verehrung 1700 gewürdigt für den ganzen Franziskanerorden. Leon XIII erlaubte seine Verehrung im Erzbistum von Zadar, und die neuesten Liturgien und Missalen der auf dem kroatischen Sprachgebiet ansässigen Franziskanerorden, enthalten liturgische Texte zur Verehrung des seligen Jakob von Zadar.

Seliger Julijan aus Bala (Priester, Franziskaner; Bale, um 1300 – 01.05.1349)
Julijan stammt aus der bekannten Familie Cesarello. Jung trat er in den Franziskanerorden ein und nach dem Studium der Philosophie und Theologie wurde er als Priester geweiht. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er im Kloster des heiligen Michaels in der Nähe von Bala. Das Volk hat ihn gleich nach seinem Tod als Heiligen verehrt. Die Franziskaner haben ihr Kloster des heiligen Michaels Anfang des XVI Jahrhunderts verlassen und den Leichnam des Seligen Julijan in der Kirche des Kloster gelassen, in dem ihn die Gläubigen weiter verehrten. Einwohner haben 1597 seine Reliquien in die Pfarrkirche überführt und seitdem feiern sie festlich den Tag der Überführung.

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Liturgija dana

Novi župni listić!

Želim krstiti dijete!

Želim se vjenčati!

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